Astrid Lindgren
– Die Menschheit hat den Verstand verloren

02.02.2020 - 18.00 Uhr - Chemnitz, Schauspielhaus • -> Termine, Presse

Eva Mattes liest aus den Tage­büchern 1939–1945 von Astrid Lindgren,
dazu Lieder, Chan­sons, In­stru­men­tales aus Schwe­den, Finn­land, Is­land, Frank­reich, Groß­bri­tan­nien, Po­len, Deutsch­land u.a.
Ein­ge­rich­tet von Irm­gard Schleier

Astrid Lindgrens Bücher han­deln von Mut, Hoff­nung, Lie­be und Wider­stand. Sie hat mit Ge­schich­ten wie Pippi Lang­strumpf, Mio, mein Mio und vie­len an­de­ren den Blick auf die Welt ver­än­dert und die Kind­heit von Ge­ne­ra­tio­nen nach dem Zwei­ten Welt­krieg geprägt.

Jahre be­vor ihre Kin­­der­­bü­­cher ent­­stan­­den, schrieb die jun­ge Astrid Lind­­gren ihre Ge­­dan­­ken über das dun­­kel­­ste Ka­­pi­­tel des 20. Jahr­­hun­­derts in ihren Ta­­ge­­bü­­chern nie­­der. Sie schil­­dert ihren All­­tag, do­­ku­­men­­tiert und kom­­men­­tiert Kriegs­­nach­­rich­­ten, Zei­­tungs­­be­­rich­­te, Brie­­fe. Nach­­denk­­lich und be­trof­­fen stellt sie aber auch Fra­­gen, die heu­­te wie­­der von er­­schrec­ken­­der Ak­­tu­­a­­li­­tät sind: Was tun, wenn Frem­­den­­feind­­lich­­keit das Den­­ken und Han­­deln der Men­­schen be­­stimmt? Wie kann je­­der Ein­­zel­­ne von uns Stel­­lung be­­zie­­hen?

Die Pub­li­ka­tion der Ta­ge­bü­cher sieb­zig Ja­hre nach En­de des Krie­ges hat un­se­rem Bild von der welt­be­rühm­ten Kin­der­buch­auto­rin neue und wich­ti­ge Fa­cet­ten hin­zu­ge­fügt, der un­ver­wech­sel­ba­re Ton­fall ih­rer li­te­ra­ri­schen Er­zählun­gen deu­tet sich hier be­reits an und wir er­fah­ren von ih­ren An­fän­gen als Schrift­stellerin.

Jetzt hat die Mu­si­ke­rin und Au­to­rin Irm­gard Schlei­er ei­ne mu­si­ka­lisch beg­lei­te­te Zeit­rei­se durch Eu­ro­pa ent­wic­kelt. Ka­pi­tel aus den Ta­ge­bü­chern wechseln ab mit Lie­dern, die an den Wi­der­stand in den be­setz­ten Län­dern im 2. Welt­krieg erin­nern, an die Lei­den der jü­di­schen Be­völ­kerung und die Er­fah­run­gen von Künst­lern im Exil, sowie einem instru­men­talen Kontrapunkt mit Akkordeon-Soli des polni­schen Vir­tu­o­sen Dariusz Świnoga, Warschau.
Und Pippi Lang­strumpf, während des Krie­ges für Toch­ter Karen er­fun­den, fei­ert zu­erst in einem hei­teren Gast­auf­tritt ihr be­son­deres Weih­nach­ten und dann ihr 75. Ju­bi­lä­um, zeit­gleich mit dem Kriegsende.

Ein künst­­le­­ri­­sches Plä­­doyer für ein fried­­li­­ches Mit­­ein­an­­der in ei­­nem welt­­of­­fen­en Eu­­ro­pa.

Eva Mattes – Rezitation, Gesang  
Dariusz Świnoga – Akkordeon  
Irmgard Schleier – Klavier, Programm, Regie, Produktion


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